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Der Weblog vom Medienforum bb6.org

Where the Hell is Matt?

Bei den Videoclips “Where The Hell Is Matt” ist Matt Harding zusehen, ein junger Mann, der an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt tanzt.

Matthew “Matt” Harding ist ein US-Amerikaner aus Westport, Connecticut. Vor seinen Reisen arbeitete er in der Computerspiel-Branche für die Pandemic Studios. Nachdem seine Ideen in der Computerspiel-Firma abgelehnt wurden, kündigte er und begab sich von seinen Ersparnissen auf Weltreise und ließ er sich dabei an den unterschiedlichsten Orten bei einem simplen Tanz filmen. Als seine Ersparnisse nach einem halben Jahr aufgebraucht waren, kehrte er nach Seattle zurück, schnitt aus den kurzen Videoszenen einen Film und veröffentlichte ihn 2005 auf seiner Homepage. Das Video “Where The Hell Is Matt” kam im Internet toll an. Der Kaugummihersteller Stride Gum sponserte ihm im Jahr 2006 und 2008 daraufhin eine weitere Reise. In Anbetracht des großen Aufwandes und der benötigten finanziellen Mittel wird die Authentizität der Videoclips regelmäßig angezweifelt. Video-Experten haben vermutete Bluescreen-Aufnahmen jedoch mehrfach widerlegt. Für die Echtheit der Video-Serie spricht auch, dass zumindest zwei der Reisen vom Kaugummihersteller Stride Gum gesponsert wurden.

Weblinks:
wherethehellismatt.com
wikipedia
New York Times

Buch: Where The Hell Is Matt
Where the Hell is Matt?
Dancing Badly Around the World

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Mickie Krause baggert Geraldine an

Im Rahmen der aktuellen Promiwoche zieht Entertainer Mickie Krause ins Big Brother Haus ein. Der Sänger sorgt mit “Puffbrause”, Partyliedern und jeder Menge cooler Sprüche direkt von Anfang an für etliche Lacher und gute Stimmung unter den Bewohnern.

Mickie Krause

Beni, Marcel, Daniel, Geraldine und Diana freuen sich über den prominenten Besucher. Diana und Mickie kennen sich bereits, da sie miteinander einen Song aufgenommen haben. Doch der Münsterländer hat besonderen Gefallen an Geraldine gefunden und kann es nicht lassen, der attraktiven Brünetten ein Kompliment nach dem anderen zu machen. “Ich würde mich ja gerne scheiden lassen, Geraldine. Aber meine Frau will die Kinder nicht”, witzelt der Sänger mit Geraldine im Arm. Bei der Hausführung inspiziert Mickie Geraldines Kleiderschrank und probiert die Unterwäsche der 21-Jährigen an: “Ich kenne mich damit nicht so gut aus. Ich reiße die normalerweise immer direkt weg!”

Ballermann-Dreikampf mit Mickie Krause: Als Mallorca-Experte tritt Mickie Krause mit den fünf Finalisten zum Ballermann-Dreikampf an. Er wählt Geraldine und Beni in sein Team, so dass Diana, Marcel und Daniel das zweite Team bilden. In der ersten Disziplin “Sangria trinken” gibt Mickie direkt Vollgas und nimmt zwischenzeitlich sogar den Strohhalm von Geraldine, um noch mehr Flüssigkeit aus dem Eimer saugen zu können. Beim “Klappstuhl aufbauen” entpuppt sich der Entertainer als Fachmann. Er scheint den Umgang mit den Mallorca-Sonnenliegen gewohnt zu sein und bringt sein Team in Führung. Beim “Kofferraum packen” beweist Mickie ebenfalls viel Geschick. Feldbett, Schlauchboot, Sonnenschirm, Kühltasche und alle weiteren Gegenstände sind schnell im kleinen Kofferraum verstaut, so dass Mickie, Geraldine und Beni als Sieger vom Matchfield gehen. Das Verliererteam muss einen Bewohner bestimmen, der von nun an alleine in der Hölle wohnt. Daniel erklärt sich freiwillig dazu bereit und zieht nach Mickies Auszug in den Hades.

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Katy Karrenbauer besucht Big Brother

Erneut öffnet sich die Tür der Big Brother TV-WG und eine prominente Besucherin tritt überraschend herein: Katy Karrenbauer. Katy Karrenbauer (* 31. Dezember 1962 in Duisburg) ist eine deutsche Schauspielerin und Sängerin. Bekannt wurde sie durch die Fernsehserie “Hinter Gittern – Der Frauenknast”.

Katy Karrenbauer

Die Bewohner sind begeistert. Sofort wird die Schauspielerin von Diana und Geraldine im Big Brother Haus herumgeführt. Die ehemalige “Hinter Gittern”-Hauptdarstellerin ist Feuer und Flamme. “Ist das cool hier”, gesteht sie. Kurz danach wird die Besucherin im Wohnzimmer erst einmal über alle Gefühlsdinge aufgeklärt. Besonders interessiert sie die Beziehung zwischen Marcel und Geraldine. Danach beginnt Katy aus dem Nähkästchen zu plaudern. Sie erzählt von ihrem ersten Mal und einem One Night Stand, bei dem sie anschließend dachte, man wäre ein Paar. Marcel und Geraldine verstehen das als Wink mit dem Zaunpfahl. Geraldine ist sich darüber im Klaren, dass sie nicht mit Marcel zusammen ist. Mehr noch, beide versichern, dass sie nichts bereuen.

Marcels bittere Tränen: Nach dem ersten Kennenlernen hat Katy eine Überraschung für die Bewohner. Doch zunächst spielt sie einen Streich: “Ich muss jetzt gehen und nehme jemanden mit!” Die Bewohner sind entsetzt und befürchten, dass doch noch jemand vor dem Finale das Haus verlassen muss. Die Besucherin kichert, als sie die versteinerten Mienen sieht. “Es geht in den Matchraum!”, lacht sie. Dort sind fünf Leinwände aufgebaut. Jeder soll einen besonderen Moment aus seiner Zeit bei Big Brother malen. Benis schönstes Erlebnis ist das Match, bei dem er sich sein Ticket für das Finale gelöst hat. Geraldine hat eine Gitarre gemalt, als Symbol für ihren Bruder, der sie im Haus besucht hat und sie an die Stärke ihrer Familie erinnert hat. Diana hat ein Bild voller Augen gemalt. “Als ich hier eingezogen bin, haben mich alle angestarrt und ich wusste nicht, was auf mich zukommt.” Daniel hat ein Bild von sich und e inem weißen Wal gemalt. Er habe im Haus immerzu an die Geschichte von Moby Dick denken müssen. “Jeder ist auf der Suche nach seinem persönlichen weißen Wal”, erklärt er und meint damit das Schicksal. Noch tiefgründiger wird es bei Marcel. Sein Bild ist in eine fröhliche und in eine dunkle Seite unterteilt. Die helle Seite spiegelt den Spaß, den er im Haus gehabt hat wider. Bei der dunklen Seite musste er oft an seine Familie denken. Dann bricht der sonst so lebenslustige Bewohner in Tränen aus. Er habe sich im Haus oft Sorgen gemacht und viele hätten ihn nicht verstanden. Der Köthener schluchzt und weint sich an Katy Schulter aus.

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No Angels-Lucy im Big Brother Haus

Wer sind die wahren “No Angels”? Daniel, Marcel und Beni üben ihre Performance zum “No Angels”-Song “Daylight”.

Die Aufführung erfordert viel Geschicklichkeit, denn die Jungs müssen nicht nur knappe Kleider anziehen, sondern dazu auch hohe High Heels tragen. Mitten in ihrer Probe öffnet sich plötzlich die Tür zum Matchraum.

No-Angels-Lucy

Daniel, Beni und Marcel können ihren Augen nicht trauen. “No Angels”-Star Lucy höchstpersönlich betritt den Raum. Schnell beenden die Jungs ihre Tanzübung, doch Lucy besteht darauf, die einstudierte Choreographie zu sehen. Die drei Himmelsbewohner lassen sich nicht zweimal bitten und präsentieren voller Stolz das Einstudierte. Daniel glaubt zwar, sie würden eher den Stars der “Rocky Horror Picture Show” ähneln als den “No Angels”, doch Lucy sieht das anders, schließlich hätte sie mit den “No Angels” damals – bei ihrem ersten Bühnenauftritt – auch derart viel Make-up auftragen müssen. Was Lucy noch zu berichten hat, sehen Sie bei “Big Brother Reloaded” heute Abend um 19:00 Uhr bei RTL II.

205 ereignisreiche Tage bei Big Brother: Der Countdown läuft! Nur noch fünf Tage bis zum großen Big Brother Finale. Ganze 205 Tage liegen hinter den Bewohnern der ersten Stunde. Geraldine, Daniel und Beni sind seit dem 8. Dezember dabei. Marcel zog am 19. Januar ein und Diana noch etwas später, am 20. April. Alle Bewohner haben in der bisherigen Staffel viel erlebt. Spannende Matches, aufregende Teamprojects, anstrengende Aufgaben, unvergessliche Partys oder sportliche Herausforderungen – bei der neunten Staffel von Big Brother war alles dabei! Doch wann genau ereignete sich was? Das sollen Marcel und Geraldine sowie Beni und Daniel im Match “Wann war was?” herausfinden. Die beiden Duos treten nacheinander im Matchraum an, in dem 26 Bilder von Ereignissen aus den vergangenen Monaten auf einer Wandleiste stehen. Diese müssen in die richtige zeitliche Reihenfolge gebracht werden. Welche Bewohner haben ein besseres Erinnerungsvermögen?

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Schwesterherz – Film mit Heike Makatsch

TV Tipp: Schwesterherz Spielfilm mit Heike Makatsch am Sonntag, den 23. August 2009 um 23.35 Uhr auf ZDF

Das Leben der Musikmanagerin Anne (Heike Makatsch) scheint perfekt. Sie hat einen coolen Job, eine schicke Wohnung und einen scheinbar lässigen Freund, mit dem sie die Nächte durchfeiert. Doch in einem gemeinsamen Urlaub mit ihrer kleinen Schwester (Anna Maria Mühe) bröckelt die Fassade.

Heike Makatsch und Anna Maria Mühe in Schwesterherz
Heike Makatsch und Anna Maria Mühe im Film “Schwesterherz”
- Foto: Egoli Tossell Film

Anne, eine voll auf Karriere gepolte Musikproducerin, hat ihrer kleinen Schwester Marie in einem plötzlichen Anfall von Geschwisterliebe einen gemeinsamen Urlaub im spanischen Benidorm geschenkt. Anne hat durch einen anstehenden Schwangerschaftsabbruch, den sie ihrem Freund Phillip verheimlicht, eigentlich gerade andere Sorgen. Dazu kommt der übliche Stress in der Plattenfirma. Doch die Reise ist gebucht, und die wenig vertrauten Schwestern heben ab nach Spanien. Anne und Marie kommen sich allmählich näher und erkennen, dass sie zuvor ein falsches Bild voneinander hatten.

Marie sieht in der bewunderten großen Schwester mehr und mehr eine unglückliche, verbitterte Frau, die sich nur hinter einer Fassade von Selbstsicherheit und Elan versteckt. Die beiden geraten unterschwellig aneinander, erst recht als Marie sich in Max verliebt, den Anne am ersten Abend betrunken abgeschleppt hatte. Gleichzeitig gerät Annes Beziehung zu Phillip in eine Krise, und Anne kämpft verzweifelt gegen den wachsenden Frust – durch verkrampfte Aktionen macht sie sich an allen Fronten immer unbeliebter.

Schließlich kommt es zu einem offenen Streit zwischen den Schwestern. Erst jetzt begreift Anne langsam, was wirklich zählt.

Heike Makatsch über das Drehbuch von “Schwesterherz”:

“Ich habe mit Johanna Adorján dieses Drehbuch geschrieben, weil wir glauben, dass Annes Geschichte eine ehrliche Deskription der Problematik einer neuen Generation ist. Der Generation, die sich jeglicher Weiterentwicklung entzieht, da die Konservierung der Jugend als wertvollstes Gut gehandelt wird.

Diese Generation lebt in einer Zeit der kapitalistischen Hochphase, in der die Arbeitslosigkeit Angst und Unsicherheit verbreitet. Und in der die Industrie (egal welcher Art) falsche Bedürfnisse in den Menschen wecken muss, um überhaupt noch Konsuminteresse aufrechterhalten zu können. Anne ist Teil dieser Industrie, sie schafft diese Bedürfnisse und gleichzeitig ist sie die Empfängerin. Auch sie erkennt nicht, was sie wirklich braucht. Ich kann von mir selbst sagen, dass ich mich und viele Freundinnen in der Figur der Anne wieder erkenne und mir häufig wünsche, dass Filme sich trauen würden, dieses Thema – die fehlende Identität für Frauen nach dem Mädchensein – aufzugreifen.

Richtig spannend finde ich eine Heldin wie Anne, der vielleicht nicht von Beginn an alle Sympathien zufliegen. Wie sollen sie auch, wo diese Frau doch auf einem komplett falschen Dampfer ist, ohne es sich selbst eingestehen zu wollen, die man jedoch durch Mitgefühl und Identifikation während des Films lieben lernt. Wir sind doch alle auch mal hässlich, verkrampft, hysterisch, nörglerisch, unsicher, so wie Anne – und trotzdem sind wir die Helden unseres Lebens.

Für mich als Schauspielerin sehe ich in dem Projekt “Schwesterherz” die Chance, eine Frau zu verkörpern, die als Identifikationsfigur fungiert. Und ich hoffe natürlich, dass der Zuschauer zum Denken und Fühlen angehalten wird, so dass auch er die Kraft für Veränderungen und radikale Entschlüsse in sich findet. Dann hätten wir mit dem Film genau das erreicht, was ich letztendlich als Aufgabe einer jeden Unterhaltung sehe.”

Video Trailer “Schwesterherz”

Regie: Ed Herzog
Buch: Heike Makatsch und Johanna Adorján
Die Rollen und ihre Darsteller:
Anne: Heike Makatsch
Marie: Anna Maria Mühe
Max: Sebastian Urzendowsky
Matze: Ludwig Trepte
Phillip: Marc Hosemann
Klingeltonmann: Denis Moschitto
Bettina: Esther Zimmering
Mutter: Grischa Huber
Annes Chef: Felix Vörtler

Heike Makatsch (Schauspielerin/Autorin), geboren 1971, hatte nach ihrer Zeit als Viva-Moderatorin in der Komödie “Männerpension” von Detlev Buck 1995 ihren ersten wichtigen Kinoauftritt. Danach drehte sie unter anderem das Melodram “Aimée und Jaguar”. Seit 1999 ist Heike Makatsch auch im Ausland erfolgreich. Unter anderem war sie in dem Publikumserfolg ” Tatsächlich… Liebe”, (Richard Curtis, 2003) neben Hugh Grant und in “A Sound of Thunder” (Peter Hyams, 2005) an der Seite von Ben Kingsley zu sehen. Im Fernsehen beeindruckte Heike Makatsch vor allem durch ihre Leistung in Dieter Wedels “Die Affäre Semmeling” (2002) und der Produktion “Das Wunder von Lengede” (2003). Heike Makatsch wurde für ihre Rollen mehrfach ausgezeichnet: Für ihre Verkörperung der Stofftier-Unternehmerin Margarete Steiff in dem gleichnamigen Fernsehfilm erhielt sie dieses Jahr den Bayerischen Fernsehpreis und war für den Emmy nominiert. Zuletzt spielte sie Hildegard Knef in dem Kinofilm “Hilde”.

Anna Maria Mühe (Schauspielerin) wurde 1985 in Berlin als Tochter der Schauspieler Ulrich Mühe und Jenny Gröllmann geboren. Sie hatte ihr Kinodebüt mit Helands Drama “Große Mädchen weinen nicht” (2001/2002). 2003 verkörperte sie in Achim von Borries’ Drama “Was nützt die Liebe in Gedanken” über die “Steglitzer Schülertragödie” von 1927 die Schülerin Hilde Scheller, die durch ihr freies Liebesleben eine Tragödie auslöst. Für diese Rolle erhielt sie auf dem Kopenhagener Filmfest den Preis als Beste Darstellerin. In der folgenden Zeit spielte sie verschiedene Rollen in Fernsehprojekten. Auf der Leinwand war sie neben Auftritten in Filmen wie “Der Lebensversicherer” (Bülent Akinci, 2006) und “Wir sagen Du! Schatz” (Marc Meyer, 2007) in Ed Herzogs Drama “Schwesterherz” an der Seite Heike Makatschs zu sehen. In Christian Schwochows “Novemberkind” spielte sie 2008 an der Seite von Ulrich Matthes eine junge Frau auf den Spuren ihrer totgeglaubten Mutter. Für diese Rolle war sie als Beste Hauptdarstellerin für den deutschen Filmpreis 2009 nominiert.

Ed Herzog (Regisseur) wurde 1965 in Calw/Schwarzwald geboren.
1991 bis 1998 absolvierte er ein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Sein Spielfilmdebüt gab Herzog mit “Happy Weekend” (1996), auf das der vielfach preisgekrönte Kurzfilm “Ku’damm Security” (1997) folgte. Nach seinem Studium drehte Herzog mehrere Serienfolgen (”Der Fahnder”, “Der Elefant” “Unter Verdacht”) sowie u.a. den abendfüllenden TV-Film “Bloch: Schwarzer Staub” (2002). 2005 inszenierte er mit dem transatlantischen Road Movie “Almost Heaven” seinen zweiten Kinofilm, in dem Heike Makatsch die Hauptrolle spielte und für den er gemeinsam mit Co-Autor Paul Herzberg auch das Drehbuch schrieb.

Den Film “Schwesterherz” mit Heike Makatsch gibt es zu sehen im Fernsehen am Sonntag, den 23. August 2009 um 23.35 Uhr auf ZDF.

Weblink:
schwesterherz-derfilm.de

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