Big Brother und der Hoellenalltag

Die Hölle im Big Brother Haus: Während Cathy, Daniel und Andy ihr Leben im Luxus sichtlich genießen, kämpfen sich Geraldine, Madeleine und Beni auf höllischem Boden durch den Alltag.


Big Brother Höllenbewohnerin Geraldine

Als Madeleine zu früher Morgenstunde nur mal schnell aus dem unbequemen Bett huschen möchte, greift sie im Halbschlaf nach dem falschen Türgriff. Ein markerschütternder Alarm ertönt. Geraldine und Beni schrecken auf und sind auf der Stelle wach. Als das sirenenartige Geräusch endlich abgestellt ist, möchten sich die Drei noch mal in ihre Schlafsäcke kuscheln. Doch dann, als wären die harten Feldbetten draußen nicht schon Übel genug, folgt eine böse Überraschung: „In der Hölle wird nicht ausgeschlafen“, lautet die klare Ansage. Die Schlafenszeit ist vorbei. „Ich wäre jetzt auch gerne im Himmel, die dürfen ausschlafen“, gesteht Geraldine neiderfüllt. Auch beim Frühstück merken die Höllenbewohner, dass bei Big Brother bz w. in ihrem Bereich irgendwie alles anders ist. Mit dem Körnerbrot können sie sich nicht anfreunden. Obendrein gesteht Beni, dass er, obwohl er seit fünf Jahren den Beruf des Bäckers ausübt, keine Brötchen backen kann.

Es ist die wahre Hölle: die Sitzmöglichkeiten sind hart, die Atmosphäre kühl, die einheitliche Höllenkluft hässlich. Doch am meisten plagt sie, neben dem Verzicht auf Beautyprodukte, das Leben an der Frischluft – inklusive Duschen und Schlafen in der Kälte. Sogar Beni, der durchtrainierte „Bäckersjung“, dem die Kälte weitaus weniger ausmachen dürfte, als seinen beiden Mitbewohnerinnen, schlägt einen Duschstreik vor. „Wir duschen einfach so lange nicht, bis wir drinnen duschen können!“ Aber die Blicke der „Höllen-Damen“ sprechen Bände. „Iiih“, rümpft Geraldine die Nase. Verzweiflung pur auf höllischem Boden. Und es kommt sogar noch härter…