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Der Weblog vom Medienforum bb6.org

Big Brother Bewohner wollen ins Finale!

Das Erreichen des Big Brother Finales ist unbezahlbar, wie sich gestern zeigte. Die fünf Finalisten wurden in einer ausgelosten Reihenfolge nacheinander in den Matchraum gerufen, um sich zu entscheiden:

Entweder sofort mit 10.000 Euro ohne Abschied und Finalteilnahme das Haus verlassen oder das Big Brother Finale miterleben - mit dem Risiko, nicht einen Cent Siegesprämie mit nach Hause zu nehmen. Tanja wurde als Erste in Versuchung geführt - und lehnte vehement ab: “Auf gar keinen Fall. Mein großes Ziel war es, ins Finale zu kommen, Geld hin oder her.” Auch der Nächste, Kevin, musste nicht lange überlegen, ehe er das verlockende Angebot mit den Worten “Ich habe so viele Tage auf das Finale hingefiebert, das Erlebnis ist wichtiger als Geld”, ablehnte. Überraschend schnell entschied sich die 20-jährige Mandy ebenfalls gegen die 10.000 Euro. “Never ever. Für das Gefühl am Ende vor den ganzen Zuschauern zu stehen, verzichte ich auf alles Geld der Welt!”, kam ihre Antwort wie aus der Pistole geschossen. Gogo-Tänzerin Isi, die am längsten über das unmoralische Angebot nachdachte, kam schließlich zu dem gleichen Entschluss wie ihre Mitbewohner. Genau wie Marcel, der seine Entscheidung wie folgt begründete: “Das brauche ich nicht. Ich habe hier Freundschaften gesammelt. Das ist wichtiger als Geld.” Schöner hätte man es wohl nicht sagen können! Auf ins Finale, möge der Beste gewinnen!

Big Brother Bluff: Bewohner wollen den ersten Sieg

Bereits vier Mal in Folge haben die Big Brother Bewohner schon in der Live-Show gegen das Länderteam aus Österreich und der Schweiz (zur Erinnerung: In Wirklichkeit besteht das Team aus Schauspielern, die in einer täuschend echten Big Brother Kulisse sitzen) verloren.

Dass sie bei keinem einzigen Match eine reale Siegchance hatten, können die Big Brother Kandidaten nach wie vor nicht ahnen. Am kommenden Montag geht es in die letzte Runde des Länderduells. Dabei geht es um alles oder nichts. Die Bewohner aus Österreich und der Schweiz, die eigentlich mit ihren Siegen schon einen Shoppingtrip nach Dubai für die Frauen ODER Karten für das Finale der Fußball-EM für die Männer gewonnen hatten, setzen alles auf eine Karte. Das jedenfalls hat Big Brother den deutschen Bewohnern mitgeteilt. Angeblich geht es in dem kommenden letzten Duell der Länder um beide Preise.

Das Siegerhaus kriegt alles, eine verlockende Aussicht! In Wirklichkeit ist das Ganze jedoch nur ein kleiner Spaß mit den ahnungslosen Kandidaten, bei dem allen Anstrengungen zum Trotz NICHTS für sie zu holen ist. Doch da das niemand ahnt, wollen die Bewohner dieses Mal unbedingt gewinnen und sich um jeden Preis eine weitere Blamage ersparen. Gestern haben die Kandidaten die Materialien bekommen, um sich auf das letzte Länderduell vorzubereiten: verschiedene Lebensmittel. Aus Kartoffeln, Äpfeln, Orangen, Käse und Hot Dog Brötchen sollen Kunstwerke entstehen. Das Haus, welches die schöneren Objekte kreiert, gewinnt. Die Bewohner geben sich äußerst engagiert bei dieser kniffligen Aufgabe. “Ich bin motiviert, ich hab Bock drauf und ich glaub, wir kriegen das hin”, feuert Tanja sich selbst und ihre Big Brother Mitbewohner an. Auch Big Brother Kevin will den Sieg: “Wir sollten zusehen, dass wir uns nicht wieder bis auf die Knochen blamieren, Leute!” Zu dumm aber auch, dass genau das passieren wird!

Big Brother Wochenaufgabe sorgt fuer Kilofrust!

Gerade schienen die Big Brother Bewohner Gefallen an der neuen Wochenaufgabe gefunden zu haben, da kommen erneut Probleme auf. Beim Fotoshooting für den Big Brother Fußball-EM-Kalender, den es herzustellen gilt, mangelt es nicht an Spaß oder Motivation, das Problem sind die berühmt berüchtigten Big Brother Kilos.

Sowohl Isi, als auch Mandy haben, seit ihrem Einzug in die TV-WG, zugelegt. Immer wieder regte sich Gogo-Tänzerin Isi über die Pfunde auf und versuchte abzuspecken. Vergeblich! Inzwischen hat sich die Blondine offensichtlich mit ihren Rundungen abgefunden. Lasziv räkelt sie sich für das sexy EM-Shooting im String-Tanga und High-Heels vor der Kamera im Garten und im Wohnbereich. In den unterschiedlichsten Posen versucht sie sich bestmöglich in Szene zu setzen und ihre Schokoladenseite in den Vordergrund zu rücken. Mit Erfolg! Ganz anders hingegen ergeht es Kandidatin Mandy. Für die 20-Jährige kommt die Gewichtszunahme ziemlich überraschend. Erst als sie für die Fotos posiert, merkt sie, dass der Bikini zwickt und sich der Bauch fürs Foto nicht mehr so gut einziehen lässt. “Ich fühle mich dick und hässlich”, jammert sie, deckt ihren Bauch mit einer herumliegenden Deutschlandfahne zu und verweigert jegliche weitere Teilnahme am Kalender-Shooting. Verzweifelt blicken die WGler zu ihrer Teamkollegin. Dass Mandy ein wenig zugenommen hat, mag sein! Aber dick? Niemals! Das scheinen jedenfalls alle Bewohner zu denken. Doch nur einer schafft es, diesen Gedanken auch auszusprechen und die gelernte Kosmetikerin aufzubauen. Der korpulente Rheinländer Kevin, der das Problem, sich dick zu fühlen sehr gut kennt (er hat bei Big Brother über 25 Kilo abgenommen), blickt seiner unzufriedenen Mitstreiterin tief in die Augen und beteuert: “Du bist nicht dick, o.k.?” Und siehe da, nach einigen Minuten guten Zusprechens kann sich Mandy durchringen weiter an der Wochenaufgabe zu arbeiten und für die Fotos zu posieren.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Etliche sexy Bilder sind bereits im Kasten. Bleibt nur zu hoffen, dass die kilo-gefrusteten Mädels das genauso sehen und sich bei der Kalender-Veröffentlichung nicht querstellen.

Big Brother Strafe sorgt fuer Stimmungstief

Die Big Brother Bewohner sind mit ihren Nerven am Ende. Die “Shower-Hour-Strafe” (zeitlich eingeschränktes Duschen) gilt nicht nur weiterhin - sie wurde sogar noch verschärft.

Der Grund: Einige der Bewohner halten sich noch immer nicht an die Regeln und schmuggeln immer wieder Dinge von einem Wohnbereich in den anderen, tragen ihre Mikros nicht ordnungsgemäß und missachten weitere Bestimmungen. So steht den Kandidaten ab sofort nur noch 15 Minuten fließendes Wasser am Tag zum Duschen für alle zur Verfügung. 15 Minuten, um sich bei hochsommerlichen Temperaturen frisch und schön zu machen. “Definitiv nicht genug”, findet ganz besonders Blondine Isi, die stinksauer über die nochmalige Verschlimmerung der Kollektiv-Strafe ist.

“So ein Sch…. Warum schaffen die es denn nicht, sich einfach mal an die Regeln zu halten?!”, flucht die Gogo-Tänzerin wütend vor sich hin. Das fragt sich Big Brother auch. Damit die Kandidaten es wenige Wochen vor dem großen Finale vielleicht doch noch begreifen, setzt Big Brother sogar noch einen drauf: Ab sofort wird im “Armen Bereich” erneut die Haferschleim-Diät eingeführt. Für Mandy, Isi, Franco und Marcel gibt es zusätzlich zu den 3,75 Minuten kalte Duschzeit pro Person, außerdem nichts als Haferschleim zu Essen. Da platzt auch Mandy der Kragen. Wie ein trotziges kleines Kind beschließt sie: “Dann rauche ich halt mehr!”

Dabei müsste Marcel sich eigentlich am allermeisten über die Schonkost aufregen, denn er kennt die Haferschleim-Diät von allen am längsten und am besten.

Aber siehe da: Marcel nimmt die Strafe sogar mit Humor. Anstatt schlechte Laune zu verbreiten, handelt der Köthener ganz nach dem Motto “Angriff ist die beste Verteidigung” und präsentiert seinen Mitstreitern einen neuen Freund: “Darf ich vorstellen - das ist Hafi!” Wo Marcel auch hingeht - Hafi kommt mit. Liebevoll legt der 23-Jährige eine Leine um den “Bauch” der Haferschleimpackung, führt sie Gassi und spricht sogar mit den Haferflocken. Ob Marcel der Schock zu Kopf gestiegen ist oder er die Sache einfach nur mit Humor nimmt, bleibt fraglich. Fest steht: Die Bewohner halten sich plötzlich nicht mehr die Bäuche vor Hunger, sondern vor Lachen. Bleibt nur zu sagen: Herzlich Willkommen “Hafi”!

Big Brother Bewohner entsetzt ueber Wasserstopp!

Die Big Brother Bewohner scheinen es nicht begreifen zu wollen, sie glauben doch tatsächlich immer wieder, Big Brother übers Ohr hauen zu können. Ein Regelverstoß folgt dem nächsten. Sei es, dass sie Luxusartikel schmuggeln, am helllichten Tag schlafen, ihre Mikrophone nicht richtig einsetzen oder Geheimsprachen anwenden.

Zwar wurden die Bewohner mit Haferschleimdiät, im Garten schlafen oder anderen unangenehmen Verzichten und Strafen geahndet, doch wie es scheint, wollen die Kandidaten nicht so recht verstehen, dass man sich an die Regeln halten sollte. Wer nicht hören will, muss fühlen. Big Brother hat alle Vergehen der letzten Woche genau beobachtet und verhängt nun eine Strafe, die alle WGler, aber besonders “Team Arm”, hart trifft:

Ab sofort steht allen Kandidaten zum Duschen und Baden nur eine Stunde Wasser am Tag zur Verfügung. Nicht gerade viel, wenn man bedenkt, dass “Team Reich” aus vier und “Team Arm” aus fünf Bewohnern besteht. Schon gar nicht bei den derzeitigen Temperaturen, bei denen es einem des Öfteren nach einer nassen Erfrischung gelüstet. Für “Team Arm” kommt es jedoch noch härter. Abgesehen davon, dass sie eine Person mehr in ihrem Team sind und trotzdem nur 60 Minuten Wasser haben, ist dieses auch noch eiskalt. Warmes Wasser? Fehlanzeige! Kein einziges heißes Tröpfchen wird aus dem Hahn des “Armen Bereichs” kommen.

Am schlimmsten trifft es Studentin Caro. Die verwöhnte Blondine verzichtet lieber ganz, wenn sie nicht das bekommt, was sie will. So aß sie bei der Haferschleimdiät lieber gar nichts, als sich notgedrungen umzustellen. Aber aufs Duschen verzichten? Schwierig! Das scheint auch Caro zu begreifen und zieht sich beleidigt in den Garten zurück. Zudem zählt die 20-Jährige auch noch zu den Haupt-Übeltätern der Regelverstöße.

Bleibt für die Big Brother Bewohner im “Armen Bereich” nur zu hoffen, dass die Temperaturen weiterhin so hochsommerlich bleiben, damit vielleicht sogar Caro die kalte Dusche erfrischend findet.