Nelly Furtado: Als Teenager hatte ich Depressionen

Deutschland ist im Nelly-Furtado-Fieber. In den letzten Wochen war die quirlige Kanadierin mit portugiesischen Wurzeln auf Deutschlandtour.

Mit ihrer unglaublichen Energie auf der Bühne steckte die 1,55-große Sängerin ihr Publikum bei jedem Auftritt an. Die Privatperson Nelly Furtado hat mit der sexy, selbstbewussten Künstlerin manchmal wenig gemein: Eigentlich ist die 28-Jährige eine schüchterne, eher nachdenkliche Person.

An manchen Tagen sei sie sogar total unsicher, meint Nelly Furtado im BRAVO-Interview: „Ich bin privat generell ein sehr verschlossener Mensch. Ich ziehe mich gern zurück, lese ein gutes Buch, starre stundenlang aus dem Fenster oder koche für meine Tochter…“.

So sei sie schon als Kind gewesen: „Als Teenager hatte ich sogar Depressionen! Zu der Zeit habe ich viel geschlafen und wollte niemanden sehen“, beschreibt sie diese Phase. „Das lag daran, dass ich gar nicht wusste, wer ich war und was ich mit meinem Leben anfangen sollte.“

In ihrer „rebellischen Zeit“ ließ sie sich von ihrer Mutter nichts mehr sagen. „Ich habe andauernd die Schule geschwänzt und für die Entschuldigungen die Unterschriften meiner Eltern gefälscht.“ Mit 17 Jahren ist sie von zu Hause abgehauen, hat ein Jahr lang bei ihrer Schwester Lisa Anne in Toronto auf der Couch geschlafen, im Kundenservice bei einer Sicherheitsfirma gejobbt und nachts im Studio Songs geschrieben.  „In dieser Zeit habe ich so viel dazugelernt“, sagt sie.

Die Geburt ihrer Tochter Nevis habe ihr Leben grundlegend verändert. „Seit es sie gibt, fühle ich mich erst als richtige Frau! Ich bin selbstbewusster und cooler“.

Mehr zu Nelly Furtado gibt es in der aktuellen BRAVO-Ausgabe 12/2007 (ab Mittwoch, 14. März im Handel erhältlich).