Rudi Dutschke – ZDF zeigt Doku-Drama

ZDF zeigt Doku-Drama über das Leben des revolutionären Studentenführers Rudi Dutschke war eine maßgebliche Figur der 68er-Bewegung, die das Gesicht der Bundesrepublik entscheidend mitgeprägt hat.

Am 7. März 2010 wäre er 70 Jahre alt geworden. Am Dienstag, 27. April 2010, 20.15 Uhr, zeigt das ZDF das Doku-Drama „Dutschke“, das sich mit dem Leben des charismatischen Revolutionärs auseinandersetzt. In den Hauptrollen sind Christoph Bach als Rudi Dutschke, Emily Cox als Gretchen Dutschke, Pasquale Aleardi als Gaston Salvatore und Matthias Koeberlin als Bernd Rabehl zu sehen.

Regisseur Stefan Krohmer und Autor Daniel Nocke, die beide der Nach-68er-Generation angehören, erzählen die Lebensgeschichte Rudi Dutschkes in Form eines dokufiktionalen Films, der gekennzeichnet ist durch die Verbindung von Interviewpassagen und inszenierten Szenen, welche die entscheidenden Stationen seines Lebensweges nachzeichnen. Der Film setzt mit dem Jahr 1964 ein und beschreibt die Zeit, in der Dutschke zur zentralen Figur der 68er-Bewegung aufstieg und ihr maßgebliches Sprachrohr wurde, bis er im April 1968 bei einem Attentat schwere Verletzungen erlitt. Auch die danach beginnende Phase des Exils bis hin zu den ersten öffentlichen Auftritten in den siebziger Jahren wird behandelt.

Gretchen Dutschke, deren Biographie „Wir hatten ein barbarisches, schönes Leben“ die Grundlage für das Projekt bildet, war für den Film als Beraterin tätig. Der Film wurde 2009 auf dem Münchner Filmfest mit dem Goldenen Gong ausgezeichnet.

Ein Fall für zwei – ZDF-Krimireihe

„Die Frau mit dem Etwas“ bei „Ein Fall für zwei“ – Drehstart zur 278. Folge der ZDF-Krimireihe

Am 16. März 2010, begannen die Dreharbeiten zu einer weiteren Folge der ZDF-Krimireihe „Ein Fall für zwei“. Noch bis zum 2. April wird im Rhein-Main-Gebiet die Folge „Die Frau mit dem Etwas“ nach einem Buch von Jens-Frederik Otto und Heiko Zupke gedreht. Regie führt Peter Stauch. Neben Claus Theo Gärtner als Privatdetektiv Josef Matula und Paul Frielinghaus als Strafverteidiger Dr. Markus Lessing spielen unter anderen Helmut Zierl, Christian Redl, Hannes Wegener und Mavie Hörbiger.

Kurz nach der Ausstellungseröffnung über den deutschen Stummfilm-Star Lee Parry im Filmmuseum Frankfurt wird in das Museum eingebrochen und das wertvolle Collier der Diva gestohlen. Dabei wird ein junger Wachmann mit K.O.-Tropfen betäubt und liegt seitdem im Koma. Während Museumsdirektor Dr. Gerold Klarholz (Helmut Zierl) und seine Frau, die Ausstellungsleiterin Dr. Sybille Wenger (Mavie Hörbiger), schockiert über den ideellen Verlust sind, macht ihnen der Besitzer des Colliers, Juwelier und Schmuckhändler Bernhard Wartenburg (Christian Redl), Vorwürfe. Mittlerweile wird Dr. Markus Lessing vom zyprischen Botschafter in Berlin beauftragt, das Mandat für dessen Sohn zu übernehmen: Stefan Kostapoulos (Hannes Wegener), ein international bekannter Gentleman-Gangster, soll den Einbruch ins Filmmuseum verübt haben. Sein Problem ist, dass er tatsächlich in das Museum eingedrungen ist und Kommissar Schuster (Arved Birnbaum) genügend belastende Indizien gegen ihn vorliegen hat. Lessings Mandant behauptet jedoch, dass der Schmuck schon weg gewesen sei, als er ins Museum kam.

Dank Matulas Recherchen in der Hehler-Szene und im Umfeld des Museums wird der wahre Täter schnell entlarvt. Lessing und Matula müssen ungewohnte Wege beschreiten und gehen zur Enttarnung des wahren Diebes eine riskante Zusammenarbeit mit dem Gangster Kostapoulos ein. Wird ihnen der Zyprer zum Verhängnis oder führt die geplante Falle zum Ziel?

„Ein Fall für zwei“ wird produziert von der Odeon TV, Wiesbaden. Die Redaktion im ZDF hat Nadja Grünewald. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Robbie Williams bei Wetten dass

Robbie Williams hoch drei: Britischer Superstar zu Gast bei „Wetten dass..?“, Londoner Comeback-Konzert direkt im Anschluss bei ZDFneo und später im Hauptprogramm.

Die Fans des britischen Superstars Robbie Williams kommen am Samstag, 7. November 2009 im ZDF voll auf ihre Kosten. Zunächst ist der Sänger, der erst kürzlich nach jahrelanger Pause ins Showbusiness zurückkehrte, um 20.15 Uhr live zu Gast bei Thomas Gottschalk in „Wetten dass..?“ und präsentiert seinen neuen Song „Bodies“.

Direkt im Anschluss, gegen 23.10 Uhr, zeigt der neue digitale Kanal ZDFneo das lange erwartete Londoner Comeback-Konzert vom 20. Oktober, das weltweit für Furore sorgte. In ihrer wöchentlichen Musiksendung „neoMusic“ präsentiert Marta Jandová damit gleich in der ersten Programmwoche des neuen Kanals ein absolutes Konzerthighlight. Und im ZDF-Hauptprogramm ist das Konzert ab 0.00 Uhr ebenfalls in der Reihe „ZDF in concert“ zu sehen.

Robbie Williams ist nach jahrelanger Pause mit einem Paukenschlag ins Showbusiness zurückgekehrt. Seine aktuelle Single „Bodies“ eroberte in vielen Ländern sofort die Spitzenplätze der Charts und sein erstes öffentliches Konzert wurde in Tausende von Kinos live übertragen. Dieses Musikerereignis gibt es nun in Deutschland zuerst bei ZDFneo zu sehen. Sobald Thomas Gottschalk seinen Wettkönig gekrönt hat, beginnt bei „neoMusic“ die „Robbiemania“. Der Sänger und Entertainer singt alle großen Hits und das Beste aus dem neuen Album. Die Fans waren vom ersten Auftritt ihres Idols begeistert, und es gilt als sicher, dass dieses Konzert der Startschuss für ein großartiges Comeback von Robbie Williams sein wird.

ZDF-Kuestenwache neue Folgen

Die ZDF-„Küstenwache“ geht in 24 neuen Folgen auf Verbrecherjagd

Die Verbrechensbekämpfung auf hoher See geht weiter. Ab 21. Oktober 2009 wird die erfolgreiche ZDF-Serie „Küstenwache“ mit 24 neuen Episoden, jeweils mittwochs um 19.25 Uhr, fortgesetzt.

Auch die 13. Staffel verspricht spektakuläre Abenteuer- und Krimigeschichten im reizvollen Ostseerevier. Kapitän Holger Ehlers (Rüdiger Joswig) und seine Küstenwache-Crew auf der „Albatros II“ stellen sich bei gefährlichen Verfolgungen und riskanten Rettungsaktionen erneut mutig und engagiert den schwierigsten Herausforderungen.

Es sind die besonderen Charaktere der „Küstenwache“, verkörpert von den Schauspielern Rüdiger Joswig, Sabine Petzl, Elmar Gehlen, Andreas Arnstedt, Annekathrin Bach, Max Florian Hoppe und Michael Kind, die der Serie Gesicht geben und ein unverwechselbares Profil verleihen. Ergänzt wird das Team durch Manou Lubowski als Kapitän Sander. Zahlreiche prominente Schauspieler stehen in Episodenrollen vor der Kamera: Dazu zählen Devid Striesow, Helmut Zierl, Wanja Mues, Krystian Martinek, Saskia Valencia, Paul Frielinghaus, Andreas Schmidt-Schaller, Ercan Durmaz, Peter Kurth, Rolf Hoppe, Uwe Bohm, Hanns Zischler, Deborah Kaufmann, Stephan Schwarz und viele andere.

In der ersten Folge gerät Sanitäter Kai Norge (Andreas Arnstedt) in eine lebensgefährliche Situation. Auf einer Patrouillenfahrt sichtet die „Albatros II“-Crew einen verdächtigen Kutter. Drei Leichen sowie eine große Summe Bargeld, Waffen und Sprengstoff werden gefunden. Alles deutet auf einen tödlichen Streit unter Waffenschmugglern hin. Die Toten werden in Leichensäcke gepackt und in den Ruderraum der „Albatros II“ gelegt. Als Norge die Leichen näher untersuchen möchte, wird er plötzlich niedergeschlagen. Kurze Zeit später fällt die komplette Stromversorgung auf dem Schiff aus. Ab sofort gilt höchste Alarmstufe. Die Suche nach einem unsichtbaren Feind beginnt. Produziert wird die „Küstenwache“ von der Opal Filmproduktion GmbH, Alexander von Hohenthal, Michael Alexander, Berlin.

Heisse Spur Thriller mit Christine Neubauer

Am Montag, 5. Oktober, und Mittwoch, 7. Oktober 2009, jeweils 20.15 Uhr, sendet das ZDF den Zweiteiler „Heiße Spur“ – einen Thriller mit Christine Neubauer.

In dem international und prominent besetzten Thriller, der nach dem Roman „Cry no more“ von Linda Howard in Chile und den USA gedreht wurde, zeigt Christine Neubauer an der Seite von US-Serienstar Matt Battaglia (u.a. „B.L.Stryker“, „Twin Peaks“, „Friends“) eine ganz neue Facette ihres schauspielerischen Könnens.

Das Leben von Milla (Christine Neubauer) und David Boone (Nicki von Tempelhoff) ist perfekt: Milla geht in ihrer Mutterrolle so auf wie David in seinem Job als Arzt in einer mexikanischen Armenklinik, und der sechs Monate alte Säugling Justin ist das ganze Glück seiner Eltern. Doch dann kommt es zur Katastrophe, die das Leben beider komplett verändert: Justin wird entführt. Von dem Gedanken getrieben, ihren Sohn wiederzufinden, gründet Milla eine Organisation, die sich auf die Suche nach vermissten Kindern und Jugendlichen spezialisiert hat. Und tatsächlich, nach acht Jahren gibt es eine erste Spur, die zu Justin führen könnte: Bei einem ihrer Vermisstenfälle erkennt Milla den Entführer von damals wieder, der sich als James Diaz (Matt Battaglia) vorstellt und sie eindringlich vor weiteren Ermittlungen warnt. Milla macht sich trotzdem weiter auf die Suche und ahnt nicht, dass sie sich damit ins Fadenkreuz einer Organisation begibt, die bereit ist, über Leichen zu gehen…

In weiteren Rollen der Regina Ziegler-Produktion sind unter anderen Gundula Rapsch, Hannes Hellmann, Rudolf Martin, Leander Lichti, Nicki von Tempelhoff und Tonio Arango zu sehen. Die Regie führte Marcus O. Rosenmüller, der neben vielen anderen ZDF-Filmen auch den am 7. September 2009 ausgestrahlten und mit einem Marktanteil von 18,3 Prozent (5,26 Millionen Zuschauer) sehr erfolgreichen Fernsehfilm der Woche „Bis an die Grenze“ realisierte.

Das Leben ist Hartz

„Das Leben ist Hartz“ ZDF-Dokumentation zieht Reformbilanz

„Das Leben ist Hartz – Eine Reformbilanz“ heißt eine Dokumentation von Annette Hoth, die das ZDF am Mittwoch, 5. August 2009, um 22.45 Uhr zeigt. An verschiedenen Fallbeispielen und im Gespräch mit Experten versucht die Autorin eine Bilanz der größten Sozialreform der deutschen Nachkriegsgeschichte zu ziehen.

Die Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld war der richtige Schritt, darüber herrscht Einigkeit über Parteigrenzen hinweg. Doch in der Umsetzung gibt es Probleme. Der Berliner Sozialrichter Michael Kanert stellt dem Gesetz keine guten Noten aus. Es sei handwerklich nicht richtig umgesetzt. Zudem hat Hartz IV die größte Klagewelle der Republik ausgelöst. 40 neue Stellen wurden allein am Berliner Sozialgericht neu bewilligt. Kantine und Keller sind jetzt Büros. „Die Jobcenter sind mit der Umsetzung von Hartz IV strukturell überfordert“, sagt Kanert: „Sie haben zu wenig geschultes Personal, und selbst das Computerprogramm lässt sie bei schwierigen Berechnungen immer wieder im Stich. Die Folge: 48 Prozent der Kläger erzielen vor Gericht zumindest einen Teilerfolg.“ Hartz IV, das ist der neue Name der Armut in Deutschland. Erika Esser empfand es immer wie Betteln um Almosen, wenn sie zum Amt musste – nicht wie das Einfordern eines Rechts. Jetzt ist sie endlich raus aus Hartz IV. Seit einem Jahr steht die Mutter zweier Kinder jetzt schon wieder auf eigenen Beinen, nach vielen deprimierenden Jahren. Dass sie mit 53 Jahren wieder das Gefühl hat, gebraucht zu werden, ist für sie das Schönste. Erika Essers Erfolg ist auch ein Erfolg der Agentur für Arbeit. Raus aus Hartz IV – dank Hartz IV. Auch das gibt es. Für Hartmut Schlüter ist das „Gesetz über die Grundsicherung von Arbeitssuchenden“ ein Spiel. Denn Hartmut Schlüter sucht keine Arbeit, er will in Ruhe arbeitslos sein dürfen. Elf Jahre hatte der damals 42-Jährige bereits von der Stütze gelebt, als Hartz IV kam. Und so sollte es bleiben. Doch die neuen Fallmanager des „Zentrums für Arbeit“ ließen ihn nicht auf seiner faulen Haut liegen. Sie „aktivierten“ ihn, zwangen ihn in einen Ein-Euro-Job. Aber Hartmut Schlüter verweigert sich weiter. Für Kunden wie ihn haben sie im „Zentrum für Arbeit“ eine eigene Kategorie geschaffen: „IR“, integrationsresistent. Bei Menschen, die nicht teilnehmen wollen an der Gesellschaft, stößt Hartz IV an seine Grenzen.

Schwesterherz – Film mit Heike Makatsch

TV Tipp: Schwesterherz Spielfilm mit Heike Makatsch am Sonntag, den 23. August 2009 um 23.35 Uhr auf ZDF

Das Leben der Musikmanagerin Anne (Heike Makatsch) scheint perfekt. Sie hat einen coolen Job, eine schicke Wohnung und einen scheinbar lässigen Freund, mit dem sie die Nächte durchfeiert. Doch in einem gemeinsamen Urlaub mit ihrer kleinen Schwester (Anna Maria Mühe) bröckelt die Fassade.

Heike Makatsch und Anna Maria Mühe in Schwesterherz
Heike Makatsch und Anna Maria Mühe im Film „Schwesterherz“
– Foto: Egoli Tossell Film

Anne, eine voll auf Karriere gepolte Musikproducerin, hat ihrer kleinen Schwester Marie in einem plötzlichen Anfall von Geschwisterliebe einen gemeinsamen Urlaub im spanischen Benidorm geschenkt. Anne hat durch einen anstehenden Schwangerschaftsabbruch, den sie ihrem Freund Phillip verheimlicht, eigentlich gerade andere Sorgen. Dazu kommt der übliche Stress in der Plattenfirma. Doch die Reise ist gebucht, und die wenig vertrauten Schwestern heben ab nach Spanien. Anne und Marie kommen sich allmählich näher und erkennen, dass sie zuvor ein falsches Bild voneinander hatten.

Marie sieht in der bewunderten großen Schwester mehr und mehr eine unglückliche, verbitterte Frau, die sich nur hinter einer Fassade von Selbstsicherheit und Elan versteckt. Die beiden geraten unterschwellig aneinander, erst recht als Marie sich in Max verliebt, den Anne am ersten Abend betrunken abgeschleppt hatte. Gleichzeitig gerät Annes Beziehung zu Phillip in eine Krise, und Anne kämpft verzweifelt gegen den wachsenden Frust – durch verkrampfte Aktionen macht sie sich an allen Fronten immer unbeliebter.

Schließlich kommt es zu einem offenen Streit zwischen den Schwestern. Erst jetzt begreift Anne langsam, was wirklich zählt.

Heike Makatsch über das Drehbuch von „Schwesterherz“:

„Ich habe mit Johanna Adorján dieses Drehbuch geschrieben, weil wir glauben, dass Annes Geschichte eine ehrliche Deskription der Problematik einer neuen Generation ist. Der Generation, die sich jeglicher Weiterentwicklung entzieht, da die Konservierung der Jugend als wertvollstes Gut gehandelt wird.

Diese Generation lebt in einer Zeit der kapitalistischen Hochphase, in der die Arbeitslosigkeit Angst und Unsicherheit verbreitet. Und in der die Industrie (egal welcher Art) falsche Bedürfnisse in den Menschen wecken muss, um überhaupt noch Konsuminteresse aufrechterhalten zu können. Anne ist Teil dieser Industrie, sie schafft diese Bedürfnisse und gleichzeitig ist sie die Empfängerin. Auch sie erkennt nicht, was sie wirklich braucht. Ich kann von mir selbst sagen, dass ich mich und viele Freundinnen in der Figur der Anne wieder erkenne und mir häufig wünsche, dass Filme sich trauen würden, dieses Thema – die fehlende Identität für Frauen nach dem Mädchensein – aufzugreifen.

Richtig spannend finde ich eine Heldin wie Anne, der vielleicht nicht von Beginn an alle Sympathien zufliegen. Wie sollen sie auch, wo diese Frau doch auf einem komplett falschen Dampfer ist, ohne es sich selbst eingestehen zu wollen, die man jedoch durch Mitgefühl und Identifikation während des Films lieben lernt. Wir sind doch alle auch mal hässlich, verkrampft, hysterisch, nörglerisch, unsicher, so wie Anne – und trotzdem sind wir die Helden unseres Lebens.

Für mich als Schauspielerin sehe ich in dem Projekt „Schwesterherz“ die Chance, eine Frau zu verkörpern, die als Identifikationsfigur fungiert. Und ich hoffe natürlich, dass der Zuschauer zum Denken und Fühlen angehalten wird, so dass auch er die Kraft für Veränderungen und radikale Entschlüsse in sich findet. Dann hätten wir mit dem Film genau das erreicht, was ich letztendlich als Aufgabe einer jeden Unterhaltung sehe.“

Video Trailer „Schwesterherz“

Regie: Ed Herzog
Buch: Heike Makatsch und Johanna Adorján
Die Rollen und ihre Darsteller:
Anne: Heike Makatsch
Marie: Anna Maria Mühe
Max: Sebastian Urzendowsky
Matze: Ludwig Trepte
Phillip: Marc Hosemann
Klingeltonmann: Denis Moschitto
Bettina: Esther Zimmering
Mutter: Grischa Huber
Annes Chef: Felix Vörtler

Heike Makatsch (Schauspielerin/Autorin), geboren 1971, hatte nach ihrer Zeit als Viva-Moderatorin in der Komödie „Männerpension“ von Detlev Buck 1995 ihren ersten wichtigen Kinoauftritt. Danach drehte sie unter anderem das Melodram „Aimée und Jaguar“. Seit 1999 ist Heike Makatsch auch im Ausland erfolgreich. Unter anderem war sie in dem Publikumserfolg “ Tatsächlich… Liebe“, (Richard Curtis, 2003) neben Hugh Grant und in „A Sound of Thunder“ (Peter Hyams, 2005) an der Seite von Ben Kingsley zu sehen. Im Fernsehen beeindruckte Heike Makatsch vor allem durch ihre Leistung in Dieter Wedels „Die Affäre Semmeling“ (2002) und der Produktion „Das Wunder von Lengede“ (2003). Heike Makatsch wurde für ihre Rollen mehrfach ausgezeichnet: Für ihre Verkörperung der Stofftier-Unternehmerin Margarete Steiff in dem gleichnamigen Fernsehfilm erhielt sie dieses Jahr den Bayerischen Fernsehpreis und war für den Emmy nominiert. Zuletzt spielte sie Hildegard Knef in dem Kinofilm „Hilde“.

Anna Maria Mühe (Schauspielerin) wurde 1985 in Berlin als Tochter der Schauspieler Ulrich Mühe und Jenny Gröllmann geboren. Sie hatte ihr Kinodebüt mit Helands Drama „Große Mädchen weinen nicht“ (2001/2002). 2003 verkörperte sie in Achim von Borries‘ Drama „Was nützt die Liebe in Gedanken“ über die „Steglitzer Schülertragödie“ von 1927 die Schülerin Hilde Scheller, die durch ihr freies Liebesleben eine Tragödie auslöst. Für diese Rolle erhielt sie auf dem Kopenhagener Filmfest den Preis als Beste Darstellerin. In der folgenden Zeit spielte sie verschiedene Rollen in Fernsehprojekten. Auf der Leinwand war sie neben Auftritten in Filmen wie „Der Lebensversicherer“ (Bülent Akinci, 2006) und „Wir sagen Du! Schatz“ (Marc Meyer, 2007) in Ed Herzogs Drama „Schwesterherz“ an der Seite Heike Makatschs zu sehen. In Christian Schwochows „Novemberkind“ spielte sie 2008 an der Seite von Ulrich Matthes eine junge Frau auf den Spuren ihrer totgeglaubten Mutter. Für diese Rolle war sie als Beste Hauptdarstellerin für den deutschen Filmpreis 2009 nominiert.

Ed Herzog (Regisseur) wurde 1965 in Calw/Schwarzwald geboren.
1991 bis 1998 absolvierte er ein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Sein Spielfilmdebüt gab Herzog mit „Happy Weekend“ (1996), auf das der vielfach preisgekrönte Kurzfilm „Ku’damm Security“ (1997) folgte. Nach seinem Studium drehte Herzog mehrere Serienfolgen („Der Fahnder“, „Der Elefant“ „Unter Verdacht“) sowie u.a. den abendfüllenden TV-Film „Bloch: Schwarzer Staub“ (2002). 2005 inszenierte er mit dem transatlantischen Road Movie „Almost Heaven“ seinen zweiten Kinofilm, in dem Heike Makatsch die Hauptrolle spielte und für den er gemeinsam mit Co-Autor Paul Herzberg auch das Drehbuch schrieb.

Den Film „Schwesterherz“ mit Heike Makatsch gibt es zu sehen im Fernsehen am Sonntag, den 23. August 2009 um 23.35 Uhr auf ZDF.

Weblink:
schwesterherz-derfilm.de

Hannes Jaenicke im Einsatz fuer Eisbaeren

Dreharbeiten am Mittwoch vor Knuts Gehege im Berliner Zoo: Nach Hannes Jaenickes erfolgreichem Einsatz für Orang-Utans im vergangenen August setzt das ZDF die Dokureihe fort, in der vom Aussterben bedrohte Tierarten in den Blick rücken.

Die Dreharbeiten zu den neuen Einsätzen für Eisbären und Haie sind bereits in den vergangenen Monaten gestartet. Am kommenden Mittwoch, 1. Juli 2009, macht sich der engagierte Schauspieler nun in Berlin bei Bundesumweltminister Sigmar Gabriel für die Eisbären stark.

Für die Folge „Hannes Jaenicke im Einsatz für Eisbären“ reist Jaenicke mit seinem Team bis in die Arktis, um sich von der Bedrohung selbst ein Bild zu machen. Doch die Spur führt auch nach Deutschland. Nicht nur dass der hiesige Energieverbrauch zur globalen Klimaerwärmung beiträgt, die den Lebensraum des Eisbären dramatisch bedroht, Jaenicke stößt auch auf weitere erschreckende Tatsachen: Deutsche Jagdveranstalter bieten ganz legal die Jagd auf Eisbären an. Und sämtliche Eisbärentrophäen wie Felle, Schädel, Krallen und Köpfe können problemlos in Deutschland eingeführt werden – mit einer Ausfuhrgenehmigung des Herkunftslandes, die sehr einfach zu bekommen ist. In Deutschland werden diese Jagdtrophäen als Haushaltsgegenstände deklariert. Ist Knut formal also nichts weiter als ein Teppich? Kann ein Land wie Deutschland so mit einer vom Aussterben bedrohten Tierart umgehen?

Diesen Fragen von Hannes Jaenicke stellt sich am Mittwoch bei den Dreharbeiten vor Knuts Gehege im Berliner Zoo Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: Als Folge der Recherchen will Hannes Jaenicke Knuts Patenonkel dazu bewegen, die Einfuhr von Eisbärenprodukten nach Deutschland erheblich zu erschweren und somit dem Jagdtourismus Einhalt zu gebieten.

Kabarettabend im ZDF

Kabarettabend im ZDF: „Neues aus der Anstalt“, „Nuhr die Wahrheit“ und Deutscher Kleinkunstpreis

Urban Priol, Georg Schramm, Dieter Nuhr, Wilfried Schmickler und die anderen Preisträger des Deutschen Kleinkunstpreises 2009: Die Stars des deutschen Kabaretts geben sich am Dienstagabend, 24. März 2009, ab 22.15 Uhr im ZDF die Ehre.

Den Kabarettabend im Zweiten eröffnet um 22.15 Uhr die Politsatire „Neues aus der Anstalt“. Urban Priol und Georg Schramm halten Frühjahrsputz, greifen zum Satirebesen und fegen den politischen Irrsinn aus der Anstalt. Ausgerüstet mit Kehrblech, Witz und einer heiteren Kratzbürstigkeit räumen sie mit dem aktuellen Polit-Chaos auf. Unterstützung erhalten die beiden Kabarettisten von einer tatkräftigen „Putzkolonne“, bestehend aus Gerhard Polt, Rene Marik und Fatih Cevikkollu.

Um 23.00 Uhr ist dann unter dem Motto „Nuhr die Wahrheit“ der erste Teil des aktuellen Bühnenprogramms von Dieter Nuhr erstmals im Fernsehen zu sehen. Der mehrfach ausgezeichnete Kabarettist präsentiert die ultimative Wahrheit über das Leben, die Liebe, Quantenphysik, Geschlechtsorgane, Religion, Geist und Spreewaldgurken. Es geht um Glauben, Wahrheit, Verschwörung, Hoseneinkauf, Zuhören, Verdauung und Schöpfungsmythen – mithin um das ganze Leben und die bittere Realität. Der zweite Teil des Bühnenprogramms „Nuhr die Wahrheit“ ist am Mittwoch, 25. März 2009, 23.15 Uhr, im ZDF zu sehen. Aufgezeichnet wurde das Programm am 10. und 11. März im Schauspielhaus Hamburg.

Um 0.05 Uhr rundet die Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises in einer Aufzeichnung aus dem Mainzer Forum-Theater unterhaus den Kabarettabend im Zweiten ab. Der 1972 erstmals vergebene Preis gilt inzwischen als die bedeutendste Auszeichnung, die im deutschsprachigen Raum jährlich in den Sparten Kabarett, Chanson/Musik/Lied und Kleinkunst verliehen wird. Preisträger 2009 in der Sparte Kabarett ist Wilfried Schmickler, der „gnadenlos die politische Klasse richtet. Seine Wut ist echt, seine Fähigkeit, sie in Worte zu fassen, von subtiler Perfidie“, heißt es in der Jurybegründung. In der Sparte Chanson/Lied/Musik zeichnete die Jury den Liedermacher Sebastian Krämer aus, in der Kategorie Kleinkunst wurde Jochen Malmsheimer geehrt. Den Förderpeis der Stadt Mainz erhielt in diesem Jahr Uta Köbernick. Moderator Dieter Nuhr führt die Zuschauer durch 75 Minuten höchst unterhaltsamer Preisverleihung mit Ausschnitten aus den Programmen der Preisträger.

Thomas Gottschalk – Wetten dass

Thomas Gottschalk: „Ich liebe mein Publikum“ – „Wetten, dass..?“ mit Kim Cattrall und weiteren Stars live aus München

Kim Cattrall kommt am Samstagabend, 21. März 2009, als weiterer Gast zu „Wetten, dass..?“. Dies hat Thomas Gottschalk am Freitag aktuell auf der Pressekonferenz in München zur 181. Ausgabe seiner Show angekündigt.

„Ich liebe mein Publikum“ sagte Gottschalk beim Pressetermin in der Münchener Olympiahalle weiter und betonte, dass er die Aufmerksamkeit, mit der ihm seine Fans auf der Straße begegneten, sehr zu schätzen wisse. Dabei sei Fernsehen genau das richtige Metier für ihn: „Ich bin kein Bühnenentertainer mit einem Programm, mit dem ich auf Tournee gehen möchte und mit dem ich fünf oder sieben Mal auftreten kann“, sagte der für seine Spontaneität berühmte Moderator und brachte es auf den Punkt: „Ein Mal raus damit, und dann gehen wir nach Hause.“

Und so wird es am Samstagabend auch wieder sein, wenn sich Thomas Gottschalk live aus der Münchener Olympiahalle meldet und folgende Gäste begrüßt: Mario Barth, Iris Berben, Kim Cattrall, Kevin James, Franck Ribéry, Rolando Villazón sowie Maria Riesch und Matze Knop. Neben Rolando Villazón („Ciel e terra armi di sdegno“ aus der Händel-Oper „Tamerlano“) gibt es auf der Showbühne auch Auftritte von Mando Diao („Dance With Somebody“), Take That („The Garden“) und dem Ensemble des Musicals „Spamalot“.

Die Wettkandidaten sind Michael Weber (53 Jahre, Vulkaniseur) aus Berlin, Wolfgang Stefan Schaar (45 Jahre, Magazineur) aus Hiefla/Steiermark, Christoph Gaßlbauer (13 Jahre), Dennis Wahl (13 Jahre) und Lea Mielke (14 Jahre) mit der Klasse 7 d der Realschule Haag, Danijel Peric (26 Jahre, Schauspieler) aus Hamburg sowie Muhamed Kahrimanovic (50, Kaufmännischer Angestellter) ebenfalls aus Hamburg.